Husten

Zwiebel: Das einfachste Rezept gegen Husten

Hacken Sie 1 bis 2 Zwiebeln klein. Dann streuen Sie 150 Gramm braunen Rohrohrzucker darüber, verrühren das Ganze in einer Schüssel und lassen Sie es dann 5 Stunden stehen. Jetzt pressen Sie die Masse durch ein Tuch. Den Saft füllen Sie in eine Flasche und nehmen davon zu jeder vollen Stunde 1 Teelöffel. Lassen Sie ihn langsam im Mund zergehen. Schon nach wenigen Tagen stellt sich eine grundlegende Besserung ein. Der Grund dafür sind die autark antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffe der Zwiebel. Das sind ihre ätherischen Öle, das Vitamin C, das Alicen, ihre Pflanzenhormone, die Linolsäure, der Schwefel und der Zink. Eine solche Zwiebellösung ist einfach herzustellen und bei Husten schnell zur Hand.

Dieser Tee vertreibt den Husten

Sehr bewährt bei Husten haben sich  Tees. Einen besonders wirksamen Tee können Sie selbst aus folgenden Kräuter herstellen. Bereiten Sie folgende Mischung zu (Apotheke): 10 g Süßholzwurzel, 10 g zerstoßene Fenchelfrüchte, 10 g Isländisch Moos, 25 g Eibischwurzel, 30 g Thymianblätter, 15 g Spitzwegerichkraut gut durcheinander mengen. Davon einen Esslöffel mit 150 ml siedendem Wasser übergießen und abseihen. Mehrmals am Tag vom frisch bereiteten Tee eine Tasse trinken. Bei dieser Kräuterkombination spielen vor allem die Thymianblätter eine große Rolle im Kampf gegen den Husten. Das Thymianöl hat eine starke antibakterielle und anti virale Wirkung. Das ist wichtig, damit aus dem Husten nicht eine Bronchitis wird. Die Wirkstoffe des Thymians werden auch gegen Keuchhusten und Asthma eingesetzt.

Trockene Raumluft: Da droht Husten

Eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Husten spielt die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den Räumen, in denen Sie wohnen, arbeiten und schlafen. Das gilt vor allem für die Herbst- und Winterzeit. Tagsüber sollten Sie sich in Räumen aufhalten, in denen die Temperatur zwischen 20 und 22 Grad gehalten wird. Das Schlafzimmer sollte kühler sein, halten Sie die Temperatur auf 17 bis 18 Grad. Sehr wichtig ist die Luftfeuchtigkeit. Die sollte in allen Räumen zwischen 45 und 60 Prozent betragen. Vor allem in klimatisierten Räumen besteht die Gefahr, dass die Luft viel zu trocken ist. Das führt zu einem Austrocknen der Schleimhäute in Mund, Nase und Rachen. Trockene Schleimhäute aber verlieren ihre Abwehrkraft gegen eindringende Bakterien und Viren. Erkältungen und Husten sind die Folge. Unter Umständen müssen Sie sich mit Luftbefeuchtern behelfen.

Hier noch einige bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen den Husten angehen können:

1. Im Anfangsstadium des Hustens können Hustenbonbons auf Kräuterbasis             helfen, weil Sie die Austrocknung der Schleimhäute verhindern.

 

2. Achten Sie bei Husten unbedingt auf warme Füße. Kalte Füße bewirken ein  Absinken der                Temperatur in den Rachen- und Mundschleimhäuten um etwa zwei Grad. Dadurch werden die      Schleimhäute schlecht durchblutet, sie trocknen aus, Bakterien und Viren können sich                        ansiedeln.

 

3. Kochen Sie Thymian, Pfefferminze, Salbei und Spitzwegerich (je eine Handvoll) in einem Liter      Wasser auf. Dann abseihen, den Sud mit viel Honig süßen und den Tag über schluckweise                trinken. 

 

4. Tauchen Sie ein Handtuch in puren Zitronensaft. Legen Sie sich das auf die Brust und lassen es      mindestens eine Stunde wirken. Achten Sie auf Hautausschläge, dann die Kur sofort beenden.

 

5. Bestreichen Sie ein Leintuch dick mit Quark und binden Sie es sich während der Nacht um                Brust und Rücken.

 

6. Geben Sie den Saft einer großen Zwiebel in ein Glas sehr warme Milch, dazu einen Teelöffel            Honig. Gut umrühren und so heiß wie möglich trinken.

 

7. Stellen Sie eine Duftlampe mit ätherischen Ölen ins Zimmer.

 

8. Sehr viel trinken, das löst den Schleim.

 

9.Höhlen Sie einen schwarzen Winterrettich aus und füllen Sie ihn mit Kandiszucker. Den Zucker     24 Stunden ziehen lassen, es bildet sich Saft. davon immer wieder einen Löffel einnehmen.