Horvi Enzym Therapie

 

Enzyme:
Fermente sind für den Stoffwechsel aller Organismen  unentbehrliche Eiweißbausteine. Sie wirken als Biokatalysatoren, die biochemischen Vorgänge durch Beschleunigung oder Senkung die notwendige Aktivierungsenergie ermöglichen, um sie in die gewünschte Richtung ablaufen zu lassen ohne selbst eine Veränderung zu erfahren. Die Enzyme besitzen eine komplizierte Eiweißstruktur. Sie bestehen aus einer Trägergruppe und einer spezifischen Wirkstoffgruppe.

Sie befähigen den Stoff dessen Reaktion sie steuern sollen zu erkennen. Damit ermöglichen die Enzyme eine Vielfalt von Stoffwechselreaktionen bis zu ganzen Reaktionsketten. Die Eiweißbiosynthese der Enzyme ist Organabhängig unterschiedlich, sowie individuell bei allen Lebewesen verschieden intensiv.

Aufgaben der Enzyme:
Bis heute konnten Wissenschaftler ca. 3000 Enzyme identifizieren. Man nimmt an, dass im menschlichen Organismus pro Sekunde 30 Billiarden Stoffwechselvorgänge mit ca. 15000 Enzymen auf verschiedene Ebenen ablaufen.

Zu den weiteren Aufgaben zählen:

  • Wundheilung
  • Verdauung
  • Atmungsprozesse
  • Steuerung der Hormonproduktion
  • Eliminierung von freien Radikalen
  • Erkennen von Viren und Bakterien

Was ist die Horvi-Enzym-Therapie?

Der deutsche Chemiker und Pharmakologe Dr. Waldemar Diesing erforschte und entwickelte vor ca. 70 Jahren die Horvi-Enzym-Therapie (HET). Im gelang die Herstellung enteiweißter tierischer Reintoxine aus Rohgiften von Kröten, Salamandern, Spinnen, Skorpionen  und Schlangen

 

Kobra

 

Erdkröte

 

Gleichzeitig entdeckte er in jedem dieser Reintoxine eine breite Palette von Enzymen die ursprünglich von Natur aus in diesen Stoffen vorhanden ist. In jedem dieser Reintoxine befinden sich 30 bis 50 Enzymarten die unverändert gegeben werden, um eventuelle Nebenwirkungen zu vermeiden. Mit Entwicklung eines speziellen Herstellungsverfahrens gelang es Dr. Diesing die Eiweißträgerbrücke der Toxine von 85% auf 2% bis 1,8% zu senken.

Somit war er der erste Chemiker der den Toxinkomplex aus seiner Eiweißträgergruppe herauslöste und damit den gesamten Wirkkomplex (Reintoxin) nutzte. Damit bleibt der Enzymkomplex in seiner Gesamtheit unbeeinträchtigt und kann seine positive Wirkung im Organismus voll entfalten. Erst dieses weltweit einmalige Verfahren machte den Einsatz der Horvi-Enzym-Präperate in der Human- und Veterinärmedizin möglich.

Wann wird die Horvi- Enzym- Therapie eingesetzt?
Zum Ausbruch einer Krankheit kommt es aufgrund eines Enzymdefektes, was nicht anderes als die Enzymblockade eines Stoffwechselvorganges bedeutet. Diese Enzymhemmung kann durch eine erworbene Inaktivität bzw. genetische Abwesenheit eines Enzyms auftreten.

An dieser Blockade setzt die Horvie-Enzym-Therapie an:

Führt man dem Organismus die richtigen Enzyme zu, tritt in der Regel eine Heilung auf. Vergleichbar mit Reparaturtrupps arbeiten die Horvi Enzym-Präperate, da sie lediglich dort eingreifen, wo eine gestörte Enzymreaktion -ein Schaden vorliegt. Gesunde Zellen hingegen werden nicht belastet. Somit sind auch keine Neben- oder Spätwirkungen bekannt.

Diese Medikamente bekämpfen keine Symptome, sondern Ursachen.

Wichtige Indikationen der Horvi-Enzym- Therapie:

  • Tumorerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen z.B. Multiple Sklerose, Hashimoto Thyrioditis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Sklerodermie
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Hauterkrankungen z.B. Psoriasis. Neurodermitis
  • Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Augenerkrankungen
  • Allergien
  • Entzündungen viral und bakteriell bedingter Erkrankungen
  • Depressionen
  • Klimakterische Beschwerden

Kontraindikationen bei der Horvi- Enzym-Therapie:

Bei Patienten mit Tumoren und gleichzeitiger Gabe von Immunmodulatoren.

  • Monoklonale Antikörper Herceptin, Mabthera
  • Interferone, Interleukine Baypamun, Ukrain, ATC
  • Mistel, Thymus

Bei Patienten mit Multipler Sklerose und Gabe von folgenden Medikamenten:

  • Betaferone  Betaferon, Avonex, Rebif
  • Zytostatika  MTX, Novatron etc.

Bei Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

  • Einnahme von Immunsupressiva und Malariamitteln

Bei Patienten mit Gabe von Medikamenten die Einfluss auf die Blutgerinnung haben, dürfen keine Injektionen durchgeführt werden. Eine orale Gabe ist jedoch möglich. Wird das bakterielle Toxin Clostridium botulinum Botox verabreicht spricht eine Therapie nicht mehr an.