Oxyvenierungstherapie

Die Oxyvenierungstherapie ist eine intravenöse Sauerstofftherapie, bei der reiner medizinischer Sauerstoff kurmäßig durch eine intravenöse Infusion dem Blut zugeführt wird. Dadurch können verschiedene Erkrankungen erfolgreich behandelt werden.

Dr. Regelsberger hat diese Methode in der Medizin durch jahrelange Praxis und Forschung eingeführt und eine gefahrlose Therapie entwickelt.

Dem Blut werden kleine Sauerstoffbläschen zugeführt, die u.a. eine Bildung von gefäßerweiternden und entzündungshemmenden Stoffen und die Ausschwemmung von überflüssigem Gewebswasser (Ödeme) bewirken. Es wird der Koagulation der Thrombozyten entgegengewirkt und eine allgemein verbesserte Durchblutung erreicht.

Durch die Sauerstoffgabe vermehren sich die Eosinophilen (weiße Blutkörperchen) womit die Immunabwehr gestärkt wird. Es werden außerdem vermehrt körpereigene Radikalenfänger produziert. (Freie Radikale sind für den Alterungsprozess zuständig sowie an der Entstehung vieler schwerwiegender Erkrankungen).

Durchführung der Therapie:

Die Behandlung erfolgt im Liegen mit nur leicht erhöhtem Kopfende. Es werden mit dem "Oxyven"-Gerät nur geringe (sprich gefahrlose) Mengen Sauerstoff verabreicht. Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über sehr dünne Kanülen. Nach Ende der Sauerstoffzufuhr ist eine Liegezeit von 20 Minuten einzuhalten, damit der Sauerstoff sich in dieser Zeit weitgehend auflösen kann.

 

Was muss der Patient beachten:

In den Wochen der Sauerstoffbehandlung wird mäßig körperliche Betätigung empfohlen. Strapazen sollten vermieden werden. Nikotin vermindert die Wirkung der Oxyvenierungsbehandlung und kann sogar zu einer Unverträglichkeit des Sauerstoffs führen.

Prostazyklinsynthesehemmer (wie z.B. Ibuprofen), Aspirin in hohen Dosen, bestimmte Rheumamittel und Kortison reduzieren oder verhindern evtl. die Wirkung der Therapie. Ebenso hohe Dosen an Vitamin A, E oder C (freie Radikalenfänger) sollten während der intravenösen Sauerstofftherapie nicht eingenommen werden, da sie deren Wirkung ebenfalls beeinträchtigen können.

Sie Sauerstoffbehandlung bewirkt keine Veränderung des Quickwertes bei Marcumarpatienten.